Wettspielbedingungen und Platzregeln des Golfclub Schloss Klingenburg e.V. (Stand: 01.01.2026)
Diese Regelungen gelten für alle Vereinswettspiele. Gespielt wird nach den Offiziellen Golfregeln (einschließlich Amateurstatut) des Deutschen Golf Verbandes. Die Wettspiele werden nach dem DGV-Vorgabensystem ausgerichtet.
1. Bälle und Driverköpfe
a.) Es bestehen keine Beschränkungen auf Ballmarken und Typen.
b.) Jeglicher Driver, den ein Spieler mit sich führt, muss einen Schlägerkopf haben, der bezüglich Typ und Neigung der Schlagfläche (Loft) in dem vom R&A herausgegebenen Verzeichnis zugelassener Driverköpfe aufgeführt wird. Siehe Offizielles Handbuch zu den Golfregeln, Musterplatzregeln G-1
2. Unangemessene Verzögerung, langsames Spiel (Regel 5.6)
Es gelten die Richtlinien zum Spieltempo, die der Deutsche Golf Verband in den für seine Verbandswettspiele geltenden DGV-Wettspielbedingungen festgelegt hat.
3. Aussetzen des Spiels wegen Gefahr (Regel 5.7)
Signal für Aussetzung des Spiels wegen Gefahr: ein langer Ton eines Signalhorns
Sonstige Unterbrechung: wiederholt drei aufeinander folgende Töne eines Signalhorns
Wiederaufnahme des Spiels: wiederholt zwei kurze Töne eines Signalhorns.
Das Recht des Spielers, sein Spiel bei Blitzgefahr eigenverantwortlich zu unterbrechen, bleibt unberührt (Regel 5.7a)
4. Verbot von motorbetriebenen Golf Carts
Es gilt der Wortlaut zu „Beförderung“ gem. DGV- Platzregeln A.8
5. Entscheidung bei gleichen Ergebnissen (Stechen)
Lochspiel:
Endet ein Lochspiel gleich, so ist es Loch für Loch weiterzuspielen bis eine Partei ein Loch gewinnt. Das Stechen beginnt an dem Loch, wo das Lochspiel begann. Im Vorgabe-Lochspiel werden die Vorgabeschläge wie in der vorgeschriebenen Runde angerechnet.
Zählspiel:
Soweit die Einzelausschreibung keine speziellere Regelung vorsieht, erfolgt bei allen Zählspielen (mit und ohne Vorgabe) ein „Kartenstechen“ unter Zugrundelegung von neun der gespielten Löcher, deren Auswahl nach dem Schwierigkeitsgrad entsprechend der Vorgabenverteilung (1,18,3,16,5,14,7,12,9) erfolgt. Bei weiterer Gleichheit zählen die 6 Löcher mit dem Schwierigkeitsgrad 1,18,3,16,5,14 danach 1,18,3 und schließlich das schwerste Loch. Bei weiterer Gleichheit entscheidet das Los (= Zufall der Ergebnisliste).
6. Üben/Nachputten (Regel 5.2a und 5.5)
Zwischen dem Spielen von zwei Löchern darf ein Spieler im Zählspiel auf oder nahe dem Grün des zuletzt gespielten Lochs keinen Übungsschlag (z.B. „Nachputten“) spielen und darf die Oberfläche des Grüns des zuletzt gespielten Lochs nicht durch Rollen eines Balles prüfen.
Ein Spieler darf vor oder zwischen den Runden auf dem Wettspielplatz üben.
7. Abgabe von Zählkarten
Zählkarten sind unmittelbar nach Beendigung der Runde im Clubsekretariat abzugeben. Die Zählkarte gilt als abgeben, wenn der Spieler den Vorraum verlassen hat.
8. Zählerbestimmung
Soweit die Zählerbestimmung nicht durch Computerausdruck oder durch den Starter erfolgte, ist es den Spielern einer Gruppe freigestellt wie sie die Zählkarten tauschen.
9. Verstoß gegen Verhaltensvorschriften (Regel 1.2)
Sanktionen während des Turniers durch die Spielleitung
Ergänzend zu Regel 1.2a gilt: Verhaltensvorschriften
Ein Fehlverhalten bzw. ein schwerwiegendes Fehlverhalten liegt vor, wenn gegen traditionell herausgebildete und allgemein anerkannte Verhaltensregeln beim Golfsport nachhaltig verstoßen wird.
Im Falle eines Verstoßes gegen die Verhaltensvorschriften (Regel 1.2b) durch den Spieler und/oder dessen Caddie kann die Spielleitung hierfür eine Golfstrafe aussprechen (Ein Strafschlag, Grundstrafe oder Disqualifikation).
Die entsprechende Strafe liegt im Ermessen der Spielleitung und richtet sich nach der Schwere und Häufigkeit des Fehlverhaltens.
Ein Fehlverhalten ist unter Berücksichtigung aller Umstände z.B. Folgendes: Versäumnis, den Platz zu schonen (z.B. den eingelochten Ball mittels des im Loch befindlichen Flaggenstocks aus dem Loch zu ziehen), einmalige Verwendung vulgärer oder beleidigender Ausdrücke oder Gesten.
Ein schwerwiegendes Fehlverhalten ist unter Berücksichtigung aller Umstände z.B. Folgendes: Unehrlichkeit, absichtliches Missachten der Rechte eines anderen Spielers, die Gefährdung der Sicherheit anderer Personen oder mutwilliges Zerstören fremden Eigentums.
1. Aus (Regel 18.2)
ist gekennzeichnet durch weiße Pfosten.
2. Provisorischer Ball an Loch 13
Um das Spiel nicht unangemessen zu verzögern, darf an Loch 13 ein provisorischer Ball nach einer der Wahlmöglichkeiten der Regel 17.1d gespielt werden, falls nicht sicher ist, ob der Ball in der Penalty Area liegt oder nicht. Wird in einem solchen Fall der ursprüngliche Ball in der Penalty Area gefunden, so darf der Spieler den ursprünglichen Ball spielen wie er liegt oder den provisorischen als Ball im Spiel weiter spielen, jedoch nicht mehr nach Regel 17.1 verfahren.
3. Ungewöhnliche Platzverhältnisse (Boden in Ausbesserung, unbewegliche Hemmnisse) (Regel 16.1)
a) Boden in Ausbesserung ist durch weiße Einkreisungen und/oder blaue Pfähle gekennzeichnet.
b) Auch ohne Kennzeichnung gelten als Boden in Ausbesserung:
c) Beeinträchtigung der Spiellinie durch unbewegliches Hemmnis nahe am Grün:
Liegt der Ball innerhalb von zwei Schlägerlängen eines unbeweglichen Hemmnisses nahe am Grün (z.B. Sprinklerdeckel) und beeinträchtigt dieser die Spiellinie darf straflose Erleichterung in Anspruch genommen werden. (Regel 16.1b)
Strafe bei Verstoß gegen die oben stehenden Platzregeln:
Lochspiel - Lochverlust, Zählspiel - zwei Strafschläge
1. Sicherheit
Nicht spielen bis die Spieler vor Ihnen außer Reichweite sind!
2. Rücksicht auf andere Spieler
Nicht stören oder ablenken, nicht auf die Puttlinie des anderen Spielers stehen oder treten!
3. Spieltempo
Zügig spielen und Anschluss halten. Wenn der Anschluss nicht gehalten wird und die nachfolgende Gruppe aufgehalten wird, sollte das Durchspielen angeboten werden, gleich wie viele Spieler in dieser Gruppe spielen.
4. Schonung des Golfplatzes
Bunker einebnen, Divots und Balleinschlaglöcher ausbessern!
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